Thailand

Reisebericht #5: Koh Lanta – ein touristisch noch unberührtes Juwel

Von unserem letzten Aufenthalt in der Andamanensee gelegenen Insel Koh Phi Phi ging es nun weiter auf die weiter östliche Insel Koh Lanta. Wir fuhren mit dem Longtailboot von der Pak Nam Bay auf Koh Phi Phi zurück zum Hafen am Tonsai Pier. Von dort aus ging es weiter mit einem Speedboot in Richtung Koh Lanta, wo wir nach ca. 1 h Fahrt am so genannten Saladan Pier ankamen. Den Transfer mit dem Speedboot hatten wir auch bereits vorher zu Hause gebucht. Der Anbieter Bundhaya Speedboot ist auf jeden Fall empfehlenswert (http://www.bundhayaspeedboat.com/ – Kosten ca. 25 EUR).

Saladan Pier

Mit einem Tuk-Tuk fuhren wir zu unserem Hotel, welches auf dem schönen und lang gezogenen Long Beach (Phra Ae Beach) im Westen der Insel lag.

Koh Lanta ist ein eher noch touristisch unberührtes Paradies. Mir kam auch vor, als würde die Vegetation teilweise etwas anders sein als auf Phuket oder Koh Phi Phi. Es gab hier z.B. auch mehr Nadelbäume als Palmen an den Stränden. Die meisten Hotels, Restaurants und Shops sind entlang der Westküste Koh Lanta’s situiert. Im Süden gibt es einen Nationalpark, den Mu Ko Lanta Nationalpark. Im Osten befindet sich Old Lanta Town, aber darüber hinaus keine nennenswerten Ausflugsziele im östlichen Teil der Insel.

Die Insel mit dem Roller erkunden
Um die Insel besser kennenzulernen, leihten wir uns einen Mopedroller im Hotel aus. Die erste Station war der Klong Nin Beach, ein schöner langer Strand mit einem netten Örtchen, wo es einige Restaurants und Bars gab. Dort kehrten wir auf einen Kokosmilch-Shake am Strand ein und genossen den schönen Ausblick auf das Meer.

Weiter südlich fuhren wir dann die Küste entlang. Je weiter südlich man fährt, umso schöner und üppiger ist die Vegetation, wie im Dschungel. Wir machten einen kurzen Stopp in der Katiang Bay. Das Meer ist hier sehr seicht und zum Schwimmen daher nicht so gut geeignet. Schnorcheln war gar nicht möglich.

Unser nächster Halt war der im Süden gelegene Mu Ko Lanta Nationalpark. Hier machten wir einen Spaziergang die Küste entlang. Dort befindet sich auch ein Leuchtturm auf einem Hügel, den man besichtigen kann und dieser bietet auch einen schönen Blick auf den Ozean. Das Gebäude ist aber schon etwas renovierungsbedürftig, daher ist Vorsicht geboten. Auch vor den frei laufenden Affen sollte man sich in Acht nehmen. Auf keinen Fall Essen sichtbar in der Hand halten. Es könnte leicht passieren, dass sich ein Affe die ein oder andere Banane oder Jausensackerl schnappt, was wir bei einer Touristengruppe beobachten konnten. Wir spazierten dann weiter östlich den Strand entlang. Dort gab es einen Wanderweg durch den Wald, den so genannten „Nature Trail“. Es ist empfehlenswert, festes Schuhwerk zu tragen und nicht mit Flip Flops rumzulaufen 😉 Der Weg führt über Stufen und Pfade bergauf und bergab durch den Dschungel, jedoch sehr interessant, da es auch Informationsschilder zu den Bäumen und Pflanzen gab.

Nach dem Wandern hatten wir uns eine Abkühlung verdient und wir machten einen Badestopp in der nahe gelegenen Bamboo Bay – ein schönes, naturbelassenes Fleckchen Erde.

Danach fuhren wir wieder zurück in die Mitte der Insel. Auf Höhe Klong Nin Beach führt die einzige Straße quer durch die Insel hindurch in Richtung Ostküste. Dort machten wir einen kurzen Halt in Old Lanta Town. In diesem Örtchen gibt es einige Restaurants, Fruchtbars und Souvenirshops.

Wir fuhren weiter nördlich in Richtung Ban Saladan, dem touristischen Ort der Insel, wo sich u.a. auch der Hafen befindet. Auf dieser Strecke gibt es keine nennenswerten Strände oder Sehenswürdigkeiten. In Ban Saladan machten wir dann einen Stopp zum Essen. Es gibt entlang der Straße viele Garküchen. Man sollte unbedingt von jedem Stand eine Kleinigkeit kosten. Von Frühlingsrollen, über Satay Spieße, Mango mit Sticky-Reis und Fruchtshakes, findet man alles was das Herz begehrt.

Fazit:
Koh Lanta ist ein empfehlenswertes Reiseziel für Ruhesuchende und Familien, die einen schönen Badeurlaub kombiniert mit Ausflügen zum Schnorcheln zu nahe gelegenen Inseln machen möchten. An Koh Lanta hat mich vor allem begeistert, dass es noch nicht so touristisch ist. Es gibt zwar an den Stränden an der Westküste einige Hotels, aber hier handelt es sich meist um kleine Resorts. Auch tagsüber sind die Strände nicht überfüllt. Auch wenn man abends essen geht, hat man das Gefühl, dass man sich unter den Einheimischen aufhält. Koh Lanta ist ein echter Geheimtipp.

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